Von Handtaschenkatzen und Schredderküken…

Juli 7, 2009 at 6:29 | In Netzrundschau | Leave a Comment

Exportabel bloggt über Tinkebell, eine Künstlerin, die Aufsehen erregte, weil sie ihre verstorbene Katze zu einer Handtasche verarbeiten ließ oder eine Aktion “Freikauf für Schredderküken” startete. Einerseits bin ich dagegen Tiere für aktionistische Kunstaktionen zu gebrauchen, andrerseits rücken solche Kunstprojekte immer wieder die Verhältnismäßigkeiten zwischen Tierschutz und Nutztierverwertung gerade. Ein spannender Artikel…

Phantom gesucht..ein Freitagsrätsel

Juli 3, 2009 at 8:27 | In Knifflige Fälle | Leave a Comment
Tags:

Wir haben einen Kunden, der regelmäßig kommt und unsere Verkaufsbecken nach einem bestimmten Fisch absucht. Er sagt, er hätte zweimal bereits bei uns diese Fischart gekauft und und die würden sich in seinem Aquarium so gut bewähren. Er weiß aber nicht, wie der Fisch heißt – leider kommen weder mein Chef, noch ich, dahinter um welche Art es sich handeln könnte. Am ehesten handelt es sich um eine Barbe oder einen Salmler. Daher geht heute mal das Rätsel an euch – welcher Fisch könnte das sein?

Es handelt sich um einen ca. 4-6cm großen Schwarmfisch, der mindestens einen Längstreifen aufweist und der an der Schwanzflosse zwei bläuliche Punkte aufweist. Der Kunde verwies auf Ähnlichkeiten sowohl mit Kaiser- und Königssalmlern (der Längsstreifen) , als auch mit Rotstrichbarben (der Längsstreifen und die Form?)

F.i.s.c.h.t.a.n.t.e

Juni 29, 2009 at 10:10 | In Nicht kategorisiert | Leave a Comment


Functional Intelligent Soldier Calibrated for Hazardous Troubleshooting, Accurate Nullification and Thorough Exploration

Get Your Cyborg Name

Danke an den Fisch-Blog fürs Drauf-aufmerksam-machen

Memento mori

Juni 29, 2009 at 7:54 | In Denkwürdiges | 4 Comments

 Quelle: cobalt123/ flickr.com

Der heutige Tag hatte sich den Tod auf die Fahne geheftet.

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub und bereits am Weg zur Arbeit begegnete ich mitten im Berufsverkehr einer Entenfamilie, die gerade versuchte die Autobahn zu queren…vorneweg die Entenmutter, hintennach trippelten ihre vier Kinder. Ich konnte gerade noch auf den Pannenstreifen ausweichen, soweit ich es im Rückspiegel sehen konnte, dürfte auch der nach mir kommende Wagen selbiges Ausweichmanöver absolviert haben, denn die Enten erreichten gerade noch den Mittelstreifen. Leider jedoch war der Verkehr auf der Gegenfahrbahn noch dichter und ich befürchte das schlimmste…im Radio lief gerade “Forever Young” von Alphaville, was für ein Hohn.

In der Arbeit startete ich gleich mit dem morgendlichen Leichen-Fischzug durch die Aquarienanlage…üppige Ausbeute besonders bei den Goldfischen, die offenbar gerade einer Medikation unterzogen waren. Was ihnen fehlte, kann ich nicht sagen, da ich ja zwei Wochen nicht im Laden war. Später dann drei Tote im Mäusegehege – das Wasser war über das Wochenende knapp geworden und einige der Tiere dürften offenbar an einer Art Durchfall erkrankt gewesen sein, eine weitere Maus war dem Tod bereits sehr nah… und genau jener wollte ich den Übergang etwas erleichtern um ihr einen raschen kurzen Tod durch eine Schlange zu ermöglichen. Ich öffne also das Terrarium der zwei jungen Boa Constrictors, wo mir muffiger Geruch entgegen schlug…die kleinere der beiden Boas, die ein wenig im Wachstum zurückgewesen war, war übers Wochenende “entschlafen” – sie lag tatsächlich da, als ob sie nur schlafen würde. Durch die Wärme des Lichtspots war sie sogar noch warm und weich wie ein lebender Körper, jedoch zeigte sie keinerlei Regung mehr. Schade, dachte ich mir und packte das arme Tier ein wenig traurig und enttäuscht in die Tiefkühltruhe. Die todkranke Maus war hingegen der zweiten Boa sehr willkommen – irgendwie hat fast jede Misere einen Nutznießer…das ist eine Tatsache, die im kleinen zutrifft wie auch im großen Rahmen, wenn man sich die aktuelle Lage der Welt anschaut. So makaber es klingt: ein toter Michael Jackson läßt die Kassen der Nutznießer mehr klingeln als seine eigenen leeren Kassen in den vergangenen Jahren es je tun hätten können.

Das nächste, das ich durchführte, war eine Generalreinigung des Mäusegeheges, danach widmete ich mich der Reptilienpflege. Unter den Bartagamenbabies fiel mir dabei ein Tier auf, das einen seltsam schwarzen Fuß herunterhängen hatte. Bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, daß der Fuß nekrotisch war: vermutlich hatte sich eine Hautverletzung entzündet und sich tief ins Gewebe vorgearbeitet. Für so eine schlimme Infektion reicht oft sogar bereits eine winzige Bißverletzung, die man leicht übersieht. Was nun? Ich zeigte das Tier meinem Chef, der mir riet, das Tier zu verfüttern. Mist – warum immer ich? Naja, die Alternative wäre gewesen die kleine Babybartagame beim Tierarzt einer Beinamputation zu unterziehen und als Pflegefall nach Hause mitzunehmen. Nein, dachte ich mir, das kann ich jetzt nicht durchziehen – bei mir zuhause wohnen bereits einige Pfleglinge und ich kann mir doch nicht ständig jedes verletzte oder kranke Tier mit nach Hause nehmen. Man gerät sehr leicht in Versuchung in diesem Job und halst sich dann ständig Arbeit für die eigene Freizeit auf, und man klaut sich selbst zuhause den Lebensraum. Meist gewöhnt man sich an die Pfleglinge, da man ja sehr viel Herzblut in ihre Genesung investiert hat, und schafft es dann auch nicht mehr sie weiterzuvermitteln. Also faßte ich mir ein Herz und drückte beide Augen fest zu, als ich den Zwerg zu seinen ausgewachsenen Artgenossen ins Terrarium hielt. Gottseidank fackeln Bartagamen nicht lang – was ins Maul paßt, ist ratzfatz weg…ein kurzer Moment, vielleicht zwei, drei Sekunden,  und es ist vorbei. “War das jetzt bestialisch von mir?”, denke ich und wische den Gedanken hurtig weg, indem ich mir sage: Mäuse verfütterst du ja auch an Schlangen – die müssen ja auch essen. Insgeheim gehe ich im Kopf meine Strichlisten durch…und ich bin zuversichtlich, denn die Liste der Tiere, die ich im Laufe meines Lebens bereits gerettet habe ist länger als die meiner Opfer…und ich belüge mich schon wieder selbst, da ich vergessen hatte all die Kotelets und Grillhühner dazuzurechnen, die ich vertilgt habe. Nein, in diesem Gewerbe darf man nicht zimperlich sein, aber man darf guten Willens bleiben, denn wenn man es schafft sich ein Quäntchen Idealismus zu bewahren, so ist der Job im Zooladen ein Traumjob. Am Heimweg habe ich übrigens keine Entenleichen gesichtet – ich klammere mich fest an der Hoffnung, daß es Überlebende gab…

Paradigmen der Aquaristik Teil IV – Arterhaltung vs. Hochzucht

Juni 22, 2009 at 2:14 | In Paradigmen der Aquaristik | 3 Comments
Tags: , , , ,

 Quelle: susanne.laicsak/ flickr.com

Das aktuelle Aquaristik Fachmagazin (Nr. 207) titelt mit dem Thema Arterhaltungszucht und wirft dabei Fragen über Pro und Contra dieser Form von Zuchtbestrebungen auf. Besonders der Artikel von Dr. Hans-Joachim Herrmann legt einen sehr kritischen Blick auf die Thematik, denn er vergleicht Arterhaltungszucht in vielen Fällen mit der Denkmalpflege. Es ist ja so, daß viele jener Arten, die in der Natur vom Aussterben bedroht sind, in der Arterhaltungszucht ganz besondere Aufmerksamkeit bekommen – viele von ihnen stammen aus sehr eng begrenzten Verbreitungsräumen, bei manchen existieren die ursprünglichen Biotope gar nicht mehr. Wenn wir uns nun der Erhaltung einer solchen aussterbenden Spezies widmen, muß man sich mit zwei ganz essentiellen Gesichtspunkten auseinander setzen:

- Selbst in der Arterhaltung wird selektive Auslese betrieben. Im Aquarium herrschen nicht jene Bedingungen, die in freier Natur evolutionslenkend sind, wie z.B. natürliche Feinde, natürliche Futtergegebenheiten, andere ökologische Einflußfaktoren (z.B. Klima, Überschwemmungen, Trockenzeiten,…). Da nur eine begrenzte Menge an Inividuen in Gefangenschaft vorhanden ist, besteht ein eingeschränkter Genpool als Zuchtgrundlage – das wiederum bringt Züchter mitunter dazu auch Geschwistertiere zu verpaaren oder auf andere Inzuchtmethoden zurückzugreifen. Als Extrembeispiel möchte ich hier z.B. auf den allseits bekannten L-46 (Hypancistrus zebra, siehe Foto) zu verweisen, von dem immer häufiger mopsköpfige Tiere in den Handel und in die Hobbyzucht gelangen – in diesem Fall trifft Arterhaltung auf Kommerz, denn diese seltenen Tiere werden zu ungeheuren Summen gehandelt.

- Die natürlichen Biotope sind oftmals verschwunden, was dazu führt, daß der fromme Wunsch einer Wiederauswilderung von Individuen nur in einer Faunenverfälschung anderer für die Art geeigneter Biotope enden kann. Bekanntes Beispiel für ein solches vom Verschwinden betroffenes Biotop wäre der Rio Xingu, an dem durch die Bestrebungen des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva der drittgrößte Staudamm der Welt entstehen soll. Das hätte natürlich auch große Auswirkungen auf die Fauna und Flora, sowie für die indigenen Bewohner dieser Region. Für die Aquaristik natürlich ein Tiefschlag, da einige aquaristisch interessante Harnischwelse nur dort vorkommen - bisher akzeptierten viele Aquarianer ja noch, daß Brasilien den Export bedrohter L-Welse verboten hat um sie vor Ausrottung durch Überfischung zu retten; daß man sie jedoch nun offenbar selbst ohne schlechtes Gewissen ausrottet, ist für viele Aquarianer schwer nachvollziehbar.

An und für sich finde ich Arterhaltung gut, man muß sich nur bewußt sein, daß man als Vertreter dieser Zuchtbestrebungen auch gewissermassen ein Nostalgiker ist (Zitat H.-J. Herrmann 2009). In der Aquaristik beschäftigen sich verschiedene Gemeinschaften mit Arterhaltungszucht, so etwa auch die Arbeitsgruppe L-Welse der IG BSSW (Internationale Gemeinschaft für Barben, Salmler, Schmerlen und Welse), die zur Zeit gerade eine Bestandserhebung in der Aquaristikszene duchführt.

Der Arterhaltung, die ja auf Erhaltung eines physiologischen Status Quo einer Art wie im natürlichen Habitat abzielt, gegenüber steht die Hochzucht.

 Quelle: hui_rou/ flickr.com

Hochzucht wird bei vielen Fischarten betrieben, so etwa Kampffische, Goldfische, Cichliden und Lebengebärende uvm. Ihre Ursprünge liegen viele Jahrhunderte zurück im alten China und waren wohl die treibende Kraft der Aquaristik, die wir heute kennen und die Millionen von Anhängern weltweit findet. Hochzucht arbeitet nach gewissen Standards, die von verschiedenen Züchtergemeinschaften aufgesetzt werden. Diese Standards sind im übrigen weltweit nicht immer einheitlich, was wiederum Rückschlüsse auf unterschiedliche Standpunkte in punkto moralischer Aspekte und Ästhetik in den unterschiedlichen Ländern zuläßt. Als Beispiel möchte ich auf die Zuchtstandards der Bristol Aquarists´Society verweisen, deren Standard für schwarze Teleskopaugengoldfische (Black Moor) einen hochrückigen Körperbau mit schmetterlingsartiger Schwanzflosse vorsieht, während der fernöstliche Standard (Black Demekin) einen noch kompakteren Rumpf und eine kürzere Schwanzbeflossung vorgibt. Bereits bei der Goldfisch-Hochzucht gibt es viele Beispiele für die regionalen Unterschiede in den Zuchtbestrebungen, das setzt sich aber noch in weiteren Bereichen fort und weckt bei Kritikern den Vorwurf der Qualzucht. Vieles wird als Qualzucht bezeichnet, manchmal auch etwas zu voreilig, weil eine bestimmte Zuchtform dem persönlichen Geschmack und eigenen moralische Prinzipien widerspricht. Ziel der Hochzucht ist es sehr wohl gesunde und lebensfähige Individuen, sowie neue Formen hervorzubringen, die wiederum viele Menschen ansprechen und begeistern. Daß es dabei sehr wohl unrühmliche Ausreißer gibt, ist bekannt und wird von vielen Tierschützern auch stark bekämpft.

Was aber macht eine Zuchtvarietät zur Qualzucht? Laut österreichischem Gesetz sind als Qualzuchten zu bezeichnen: Züchtungen, “die für das Tier oder dessen Nachkommen mit starken Schmerzen, Leiden, Schäden oder mit schwerer Angst verbunden sind”. Diese dürfen dann auch nicht gezüchtet, importiert, erworben oder ausgestellt werden. Eine ganze Liste an Symptomen geht zudem mit diesem Anspruch einher… Nach dem deutschen Gesetz heißt es in punkto Qualzucht: “bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind“. http://de.wikipedia.org/wiki/Qualzucht  Auch in Deutschland gibt es eine durch Gutachten erstellte Merkmalsliste, die Qualzuchten umreißen soll. In der Aquaristik sind es vor allem der VDA bzw. der BNA (Bundesverband für naturgerechten Arten- und Naturschutz e.V.), die sich gegen Qualzuchten bei Fischen einsetzen. Sowohl Harry Hyronimus, als auch Wolfgang Staeck haben versucht konkrete Kriterien für Qualzuchten auszuformulieren, welche wiederum von vielen Hochzuchtliebhabern als zu streng und teilweise nicht wissenschaftlich fundiert eingeschätzt werden.

Wo stehe ich persönlich? Wohl irgendwo dazwischen. Ich muß gestehen, daß es sehr viele Zuchtformen gibt, die mich durchaus begeistern, für manchen jedoch jenseits des guten Geschmackes liegen. Generell kann ich also der Hochzucht durchaus positives abgewinnen, denn sie bringt unglaubliche Formen und Farben hervor – vielfach kann dadurch der Entnahme von farbenprächtigen Wildformen aus freier Natur ein bißchen entgegengesteuert werden. Auf der anderen Seite kann ich durchaus der Arterhaltung von seltenen Fischarten etwas abgewinnen, vor allem wenn mit ihr Bestrebungen zum Erhalt der Biotope einhergehen – allerdings läuft, wie ich finde, auch in diesem Bereich einiges schief: durch immense Rekordsummen für seltene und schwierig nachzuziehende Fische, werden oft die Grenzen zur kommerziellen Ausbeutung einer Art überschritten und die Qualität der Zuchtergebnisse leidet dadurch (vgl. das Beispiel mit den L-46). Wo stehen Sie, liebe Leser?

Bitte treten Sie da mal drauf…

Juni 15, 2009 at 11:12 | In Denkwürdiges | 1 Comment

 Quelle: Trueffelwurm/ flickr.com

Sollte ich im nächsten Leben als Käfer zur Welt kommen – oh Gott, bitte bewahre mich vor den Tierfreunden!

Heute hatte ich eine sonderliche Begegnung im Wartezimmer eines Tierarztes. Ich unterhielt mich gerade mit einigen wartenden Damen als ich eine erkrankte Pythonschlange zur Begutachtung zum Tierarzt brachte. Ich erklärte ihnen, daß das Grundproblem dieser und vieler anderer Königspythons jenes ist, daß sie vielfach in Massen als Wildfangnachzuchten von großen Farmen aus Afrika imporiert werden und, daß sie daher häufig Parasiten haben. Darauf meinten die Damen einhellig, man solle doch die armen Tiere dort belassen, wo sie hingehören. Ich sagte ihnen dann, daß das dann aber viele Haustiere einschließlich der Aquarienfische beträfe, worauf eine Dame im Sinne des Tierschutzes ganz besonders engagiert nickte. Nicht einmal zwei Minuten später dann forderte die Dame – nervös ihren Zwergspitz betüttelnd – ein junges Mädchen, das gerade im Raum stand, auf: “Bitte treten Sie da mal drauf – da krabbelt etwas!” Verdutzt tat die Angesprochene wie ihr geheißen und zertrat den kleinen Käfer, der gemächlich am Boden durchs Blickfeld der älteren Dame krabbelte…und ein kleines Würmchen, das im falschen Moment gerade unter einem Stuhl hervorkroch, den legte sie gleich noch nach. *Quetsch*

Das Star Wars -Aquarium

Juni 12, 2009 at 10:01 | In Aus der weiten Welt, Skurriles | Leave a Comment

Es gibt doch tatsächlich ein R2D2-Aquarium…nein, ich verarsche euch nicht!

 Quelle: cephalopodcast/ flickr.com

Und dann hat das Teil auch noch ein eingebautes Periskop - ich fasse es einfach nicht.

 Quelle: Irish Typepad/ flickr.com

Wer es noch spaciger möchte, für den wäre vielleicht das “Silverfish Aquarium” von den Octopus Studios etwas…der Trendblog schreibt darüber…

Aus den unendlichen Weiten von You tube: Glofish, Goldfisch und die See-Engel

Juni 12, 2009 at 4:06 | In Aus der weiten Welt | Leave a Comment
Tags: , , ,

Ich habe gerade Urlaub und daher ausreichend Zeit um im Netz zu stöbern. Auf You tube habe ich wieder einmal richtige Schmankerln aus Fernost entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte – von Glofish über Goldfisch hin zu den See-Engeln:

Glofish:

Bruce, der Welt größter Goldfisch:

Gekühlte Aquarien zur See-Engel-Zucht – mit ca. 900 Dollar Anschaffungspreis leider außerhalb meines Beuteschemas gerückt:

See-Engel (Clione, Clionidae) sind übrigens Flügelschnecken aus dem arktischen Meer, die ohne weiteres bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen können. Darüber hinaus lagert ihre Haut Etherlipide ein, das sind bestimmte Fette, die Parasiten abwehren können.

 Quelle: wikipedia.org

Peter Pans techniklose ThaiRiver-Aquarien

Juni 9, 2009 at 4:31 | In Netzrundschau | Leave a Comment
Tags: , ,

Peter Pan bloggt regelmäßig über seine techniklosen ThaiRiver-Aquarien, die ich ganz besonders reizvoll finde. Im Augenblick hat er gerade Nachwuchs bei den Paradiesfischen, die unter den Bedingungen im techniklosen Aquarium bestens gedeihen. Ganz besonders spannend finde ich, daß er alle seine Aquarien auf Rollen gestellt hat und sie dadurch mobil sind. Dieses Blog ist eine wahre Fundgrube!

Bitte nur kein Aquarium!

Juni 9, 2009 at 4:01 | In Skurriles | 2 Comments

 Quelle: excomedia/ flickr.com

Heute war ein beschenkter Verzweifelter  bzw. ein verzweifelter Beschenkter bei mir im Geschäft, dem seine Liebsten zum 50.Geburtstag eine Freude machen wollten, indem sie zusammengelegt hatten und ihm ein ganzes Paket an Gutscheinen unseres Ladens im Wert von über 1600 Euro schenkten. Er erinnerte sich daran, daß er irgendwann einmal offen ausgesprochen hat, daß er Aquarien schön findet und sich vielleicht irgendwann einmal eines zulegen möchte, und das nahmen seine Freunde und Verwandten sich offenbar sehr zu Herzen. Ich vermute einmal stark, daß er zu der Gattung “der Mann, der bereits alles plus 23 Krawatten besitzt“, gehört, denn jeder der Schenkenden klammerte sich an den Strohhalm seiner beiläufigen Aussage und besorgte einen Gutschein über gerade die Summe, die er lukrieren konnte und so kamen viele einzelne Gutscheine auf diesen sehr hohen Gesamtwert zusammen.  Um 1600 Euro bekommt man wirklich das Nonplusultra-Aquarium mit Topaustattung samt Besatz und Pipapo, allerdings lag es dem Beschenkten komplett fern sich ein Aquarium zuzulegen und so erklärte er mir: “Wissen Sie – ich bin an fünf Tagen in der Woche auswärts zum Arbeiten, und nur am Wochenende zuhause. Da möchte ich aber eigentlich nicht meine spärliche Freizeit in die Pflege eines Aquariums stecken.” Also wollte er den Gutschein umtauschen – natürlich konnte ich ihm nicht einfach so das Geld auszahlen und schon gar nicht in dieser Höhe, also muß er sich da wohl noch einmal mit meinem Chef besprechen. Ich bin gespannt, welche Lösung mein Chef dafür austüftelt – vielleicht kann ein anderer Kunde dem Herrn den Gutschein zu einem vergünstigten Preis abkaufen…

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.