Großhändleranlage in Singapur – Zucht und Export
6. Oktober 2009 at 18:02 | In Aus der weiten Welt | Leave a CommentTags: aquaristik, zierfische, Zierfischgroßhandel, Zierfischimporte
AquanetTV hält einen besonders informativen Beitrag über einen Exporteur aus Singapur bereit – das Firmenlogo (ein Wimpelkarpfen) kannte ich ja bereits von den Kartons unseres Fischlieferanten, aber der AquanetTV-Blick hinter die Kulissen des Zierfischgroßhändlers Quian Hu hat mich beeindruckt. Wer auch schon immer einmal wissen wollte, woher ein Großteil unserer Zierfische stammt, dem sei diese 11-minütige Dokumentation ans Herz gelegt: Großhandel Singapur
Quallen-Aquarien…ein neuer Trend?
25. September 2009 at 20:55 | In Aus der weiten Welt, Netzrundschau | 1 CommentBereits als ich im vergangenen Frühling das Quallenbecken im Wiener Haus des Meeres gesehen habe, dachte ich mir, daß so ein Quallenaquarium schon einen gewissen Reiz hat. Bei adäquater Beleuchtung müßte das speziell abends im Dunklen eine entspannende Angelegenheit sein so ein Becken zu betrachten…auf jeden Fall noch abgefahrener als eine Lavalampe
Spannende Einführungen über Quallen und Quallenaquarien:
Die Quallenanlage eines Zoos in Hong Kong:
Mehr Infos über die Haltung von Quallen findet man hauptsächlich im amerikanischen Raum, wo sich Quallenhaltung inzwischen schon langsam immer mehr verbreitet: The Jellies Zone, Jellykeeping101-Infos,Blog&Forum, Jelliquarium,… Weil jedoch nicht jeder sich die Haltung von Quallen zutraut, bietet der asiatische Markt inzwischen übrigens falsche Quallen für den interessierten Kunden an:
Obwohl das Teil hier sieht mir aus, als hätte es eine Fehlfunktion:
Riesenwirbel um Riesenschlangen
10. August 2009 at 20:14 | In Aus der weiten Welt, Skurriles | Leave a Comment
Quelle: Saab Sandhu/ flickr.com
Gelegentlich lese ich in diversen Terraristikforen mit, was ich jedoch heute entdeckt habe, das wollte ich euch nicht vorenthalten. Im Forum der Schlangengrube berichtet ein User von einem unglaublichen Zwischenfall, an dem eine Taube, ein Kater und ein Tigerpython beteiligt waren:
Der Balkon war offen und eine Taube brettert mit vollem Karacho an die Frontscheiben des Schlangenterrariums, welche sogleich zerbersten. Der Kater bekommt das Geflatter der verendenden Taube mit und möchte sich das Federvieh schnappen…der Tigerpython wiederum schnappt sich den Kater und verschlingt ihn ohne, daß der herbeieilende Tierbesitzer auch nur das geringste dagegen unternehmen könnte, weil das Tier zu stark ist. Dabei ist so etwas gar kein Einzelfall – immer wieder werden fellige Haustiere Opfer von Würgeschlangen.
Mal ganz ehrlich: ich habe mich ja inzwischen damit abgefunden, daß man Schlangen als faszinierende Mitbewohner bei sich zuhause hält, aber ich finde, daß alles, das in Erwachsenenstatus die 3-Meter-Marke erreicht oder ernsthaft giftig ist, nicht an Privathalter verkauft werden sollte. In den USA ist vor einiger Zeit ein 48-jähriger von seiner 4 Meter langen Schlange erdrosselt aufgefunden worden. Und gerade erst vor etwa ein bis zwei Monaten wurde in Florida ein zweijähriges Kind von einer fast ebenso langen Schlange erwürgt. Seit diesem Vorfall zieht die Regierung Floridas ein Kopfgeld auf ausgewilderte und entlaufene Riesenschlangen in Betracht, nicht zuletzt deswegen, weil die Tiere auch Schaden an der einheimischen Fauna anrichten.
Asphaltschafe
14. Juli 2009 at 21:22 | In Aus der weiten Welt, Nicht kategorisiert | 5 CommentsTags: Asphaltschafe, Hundefleisch, pensionierter Metzger
Quelle: kari smith/flickr.com
Ich treffe manchmal Menschen, welche wahrhaft eigentümliche Lebensgeschichten zu berichten haben, nicht nur in der Arbeit, sondern auch in meiner Freizeit – irgendwie ziehe ich schräge Vögel an. Gestern saß ich mit meinem Vater an seinem Stammtisch, wo sich regelmäßig mehrere ältere Männer zwischen 65 und 80 Jahren zum Schwatzen treffen. Dann und wann schwelgen sie in ihren Erinnerungen an ihre jungen Jahre und ich gehe mit ihnen auf eine Zeitreise.
Am Tisch saß unter anderem Willi, seines Zeichens Metzger in Rente und 76 Jahre alt. 46 Jahre lang war er im städtischen Schlachthof angestellt, später führte er dann noch einen Fiakerbetrieb (Kutschfahrten). Seit 56 Jahren hat er eine Freundin mit der er 3 Kinder hat, geheiratet hat er jedoch eine andere, welche sogar 4 Kinder von ihm hatte…ein paar weitere uneheliche Kinder kamen noch hinzu… Willi war ein wilder Hund, wie man bei uns zu sagen pflegt. Er versetzte in seinen Glanzzeiten sogar die Polizei in Angst und Schrecken, was diese aber nicht davon abhielt ihn mehrmals ins Gefängnis zu bringen, natürlich „immer unschuldig„, wie er schmunzelnd beteuert. Und weil der Willi soviele Mäuler zu stopfen hatte, war er immer recht erfinderisch, was lukrative Geldquellen betraf…so entledigte er beispielsweise gegen einen finanziellen Obulus hochversicherte Rennpferde, die auf der Rennbahn nicht genug Geld einbrachten. Und das lief dann so ab: Der Besitzer des jeweiligen Rennpferdes ließ dieses auf eine hohe Summer versichern und, wenn es bei den Rennen nicht regelmäßig gutes Geld einbrachte, dann schlug der Willi dem Tier einen Nagel in den Huf – der Nagelkopf wurde abgezwickt, sodaß man von außen nichts sah…Dann wurde das lahmende Tier dem Veterinär vorgeführt, der damals ja noch keinen HighTech-Röntgenapparat für so etwas hatte. Natürlich konnte dieser ein lahmendes Pferd nicht weiter zu Rennen zulassen und so mußte das Tier zum Abdecker, das heißt der Willi schlachtete das Tier und verwertete das Fleisch, die Überreste wanderten schnellstmöglich „in den Kanal„, damit die Versicherung nicht weiter nachforschen konnte.
Der Willi war, wie bereits erwähnt, ein wilder Hund. Ein altes Sprichwort besagt: „Man ist, was man ißt“ und der Willi aß gerne Hund, vor allem im Sommer, wenn die Schafe auf der Alm war…dann gab es seltsamerweise beim Willi immer noch frisches Schaffleisch. Hie und da besorgte er sich aus Tierheimen oder andernorts ganz besonders große und dicke Hunde, denn aus denen konnte er oft bis zu 20 Kilogramm Hundefett auslassen und Hundefett war früher sehr begehrt als Mittel gegen Lungenerkrankungen. So bekam der Willi damals nicht nur von den Zuhältern und Prostituierten, die oft aufgrund ihrer Lebensführung mit Lungenproblemen (Tuberkulose) zu kämpfen hatten ganz schön viel Geld für das Hundefett, sondern auch von der örtlichen Lungenklinik. Und das Fleisch der Hunde legte er dann in einer Lake ein und machte daraus Surfleisch, das er als „Schepsernes“ (Schaffleisch“) weitergab. Auch Speck machte er selbst und seine Kinder meinten, daß der Papa wohl den besten Speck weit und breit machen konnte. Seiner Frau und seinen Kindern gestand er jedoch niemals, woher das Fleisch stammte, doch seine Frau wurde irgendwann mißtrauisch und sprach ihn nach fast 30 Jahren einmal an, daß er ihr ja nie Hundefleisch bringen dürfe…war wohl zu spät…doch der Willi meint, das ist doch nicht weiter schlimm, denn alle seine Kinder sind immerhin groß und stark geworden. Früher gab es auch noch keine muslimischen Schlachter in der Stadt und die türkischen Nachbarn kamen also zum Willi um sich ihr „geschächtetes Schaf“ zu holen…nach einiger Zeit wurden auch sie mißtrauisch: „Du gehen mit Hund in Stall und Hund nie mehr herauskommen.“ Also bestellten sie Schaf „mit Kopf und Füßen„, was der Willi ja nicht parat hatte, daher erläuterte er ihnen: „Weißt du, das sind Asphaltschafe, die kommen aus Neuseeland und die haben das nicht mehr dran, weil sie ja immer auf Asphalt laufen.“ Und um alle Zweifel aus der Welt zu schaffen, biß er herzhaft in das dargebotene Fleisch hinein, denn er selbst würde ja „niemals“ Hundefleisch essen…
Daß der Willi, der wilde Hund, früher in den 70er Jahren sogar zu Pferd ins Puff hinein geritten kam, sein Pferd auch ungeniert in Gasthäusern drinnen abstellte, wenn keine Anbindemöglichkeit vor dem Eingang war, das möchte man heutzutage gar nicht glauben, wenn man ihn so sieht. Dieser alte Mann, der sich aus lauter Schmerzen kaum noch vom Stuhl erheben oder gar nach einem Geldschein am Boden bücken kann, war ein richtiger Draufgänger und sicher der Einzige, der jemals nackt zu Pferde durch die Hauptstrasse unserer Stadt geritten ist, als er eine Wette verloren hatte. Heute ist er alt und, als einer aus der Tischrunde ihn auf seine Freundin anspricht, antwortet er verklärt mit sich zusammenrunzelnden Lachfältchen: „Ich mag sie einfach gerne. Wir sind 56 Jahre beisammen. Und auch, wenn der Sex nicht mehr geht, haben wir es gut…“meiner“ hängt inzwischen halt in der Hose wie ein Maikäfer zu Weihnachten, aber das macht nichts.“
Das Star Wars -Aquarium
12. Juni 2009 at 22:01 | In Aus der weiten Welt, Skurriles | Leave a CommentEs gibt doch tatsächlich ein R2D2-Aquarium…nein, ich verarsche euch nicht!
Quelle: cephalopodcast/ flickr.com
Und dann hat das Teil auch noch ein eingebautes Periskop - ich fasse es einfach nicht.
Quelle: Irish Typepad/ flickr.com
Wer es noch spaciger möchte, für den wäre vielleicht das „Silverfish Aquarium“ von den Octopus Studios etwas…der Trendblog schreibt darüber…
Aus den unendlichen Weiten von You tube: Glofish, Goldfisch und die See-Engel
12. Juni 2009 at 16:06 | In Aus der weiten Welt | Leave a CommentTags: Clione, GloFish, größter Goldfisch, See-Engel
Ich habe gerade Urlaub und daher ausreichend Zeit um im Netz zu stöbern. Auf You tube habe ich wieder einmal richtige Schmankerln aus Fernost entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte – von Glofish über Goldfisch hin zu den See-Engeln:
Glofish:
Bruce, der Welt größter Goldfisch:
Gekühlte Aquarien zur See-Engel-Zucht – mit ca. 900 Dollar Anschaffungspreis leider außerhalb meines Beuteschemas gerückt:
See-Engel (Clione, Clionidae) sind übrigens Flügelschnecken aus dem arktischen Meer, die ohne weiteres bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen können. Darüber hinaus lagert ihre Haut Etherlipide ein, das sind bestimmte Fette, die Parasiten abwehren können.
Quelle: wikipedia.org
Aquarium in Brand
29. Mai 2009 at 21:07 | In Aus der weiten Welt, Skurriles | Leave a CommentTags: Aquarium in Brand
Quelle: Mario-Berlin/ flickr.com
In Leipzig setzte am vergangenen Dienstag ein 77-jähriger Pensionist anscheinend sein Aquarium in Brand. Er wollte mit einem alten Tauchsieder das frischgewechselte Wasser erwärmen und dabei fing offenbar die Aquarienabdeckung Feuer. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mußte der Mann ins Krankenhaus.
Wie ein verbranntes Aquarium aussieht, demonstriert EclipseTuliphead auf flickr.com:

Rekordverdächtig
28. Mai 2009 at 20:39 | In Aus der weiten Welt, Netzrundschau | Leave a CommentTags: größte spinne der welt
Rekordverdächtige Besucherzahlen (585 Leser) vermerkte ich vorgestern auf meinem Artikel über die größte Spinne der Welt. Für alle jene, die ihrer arachnophilen Neigung weitere Genugtuung ermöglichen wollen, hier ein TV-Tipp: Abenteuer Leben – „Die größte Spinne der Welt“ auf kabel eins…Dr Peter Jäger auf der Suche nach Heteropoda Maxima…und für ganz Neugierige hier die wissenschaftliche Beschreibung dieser Art durch Dr. Jäger, freilich ganz international gehalten in Englisch. Und für alle Freunde von Theraphosa blondi gibt es auf National Geographic noch ein kleines Filmchen.
Fische zur Malariaprophylaxe
25. April 2009 at 01:00 | In Aus der weiten Welt | 2 CommentsTags: Malaria, Malariaprophylaxe, Moskitofische, Welt-Malaria-Tag
Der 25. April ist Welt-Malaria-Tag, daher möchte ich dieses Thema gerne aufgreifen und dem Ruf von Roll Back Malaria folgen, einer Initiative, welche den Kampf gegen Malaria aufgenommen hat, denn immerhin sterben etwa 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen jährlich an Malaria. In vielen Weltregionen werden übrigens Fische zur Malariaprophylaxe in Feuchtgebieten eingesetzt. Bekanntermassen fressen viele Fische Anfluginsekten, aber auch Mückenlarven, und so kommt ihnen ein hoher Stellenwert zu, wenn es um die Verhinderung von Mückenplagen geht…und Mücken, insbesondere die Anopheles-Mücke, übertragen ja, wie man weiß, die gefährliche Malaria..
Einige dieser Fische, die zur Malariaprophylaxe eingesetzt werden, kennen wir aus der Aquaristik. In Ghana etwa werden junge Tilapia (Nilbuntbarsche) in Gewässern ausgesetzt – als Jungfische vertilgen sie jede Menge an Mückenlarven und später können sie verzehrt werden und so der Mangelernährung von Kindern entgegen wirken. Von Plan-Deutschland, einer Entwicklungshilfe-Institution, gibt es dazu sogar ein ausgedehntes Hilfsprojekt, das den Schutz von Gewässern vorsieht, aber auch die Schulung der örtlichen Fischer, damit sie z.B. durch Anpassung der Maschenweite ihrer Netze die Jungfische schonen. Aber auch Killifische wie etwa Aplocheilichthys pfaffi gelten in Afrika als fleißige Moskitofresser. In Korea hingegen sind es primär Schmerlen der Gattung Misgurnus mizoleps, die den Mücken den Kampf angesagt haben. Hier werden Schmerlen vor allem in den Reisfeldern angesiedelt, wo sie binnen kurzer Zeit Unmengen an Mückenlarven fressen. Der Gambuse, einem lebendgebärenden Zahnkarpfen aus Mittelamerika (ähnlich dem Guppy), wurde als Zweitname sogar der Ehrentitel Moskitofisch verliehen, weil er in vielen Regionen Süd- und Osteuropas, sowie weltweit, zur Malariabekämpfung ausgesetzt wurde und dank seiner Vermehrungsfreudigkeit so auch recht erfolgreich zu diesem Kampf gegen Malaria beiträgt:

Quelle: wikipedia.com
Ganz spannend finde ich ja auch die Tatsache, daß Gambusen-Weibchen angeblich so gut zählen können wie ein einjähriges Kind. Selbst bei relativ geringen Unterschieden in der Anzahl eines Fischschwarmes (z.B. 3 Individuen vs. 4 Individuen) schließen sich Gambusenweibchen dem größeren der Schwärme an, da sie offenbar die Anzahl der Individuen in einer Gruppe als „weniger“ und „mehr“ unterscheiden können. (Noch mehr zählende Fische…) Außerdem hat der Moskitofisch „Gambusia“ inzwischen schon einen weiteren Spitznamen, nämlich „Damnbusia„, weil er dort so verdammt schwer auszumerzen ist, wo er unliebsame Auswirkungen auf die einheimische Fauna und Flora mit sich bringt. Insofern: bitte nicht unkontrolliert aussetzen, schon gar nicht in natürlichen Biotopen. Als Moskitofische können nämlich genausogut einheimische Arten ausgebracht werden – im Gegensatz zu fremden Arten besteht hier nicht so sehr die Gefahr, daß das Ökosystem allzu stark negativ beeinträchtigt wird und, daß womöglich fremde Krankheitserreger in Umlauf geraten, so z.B. eine Studie aus Riverside County.
So – genug der Links und Rechercheergebnisse zum Thema. Abschließend möchte ich noch daran erinnern, daß es aktuell noch keinen erprobten Impfstoff gegen Malaria zu geben scheint, man sollte sich daher vor Reisen in Malariagebiete gut informieren, welche Art von Insektenschutz und Chemoprophylaxe mitgenommen werden sollte. Desweiteren kann jeder gerne auch im internationalen Kampf gegen Malaria ein Schäufelchen beitragen, indem er beispielsweise Forschungs- oder Hilfsprojekte unterstützt, z.B. Ärzte ohne Grenzen.

Quelle: hdptcar/ flickr.com/ Dying from Malaria…Birao hospital 2007
Schwarze Eier brachte der Osterseehase
15. April 2009 at 20:42 | In Aus der weiten Welt | 1 Comment
Quelle: wikipedia.com
Die Oma meines Freundes hat mir für ihren Enkel ein Osterjausenpaket mitgegeben, und das war nebst Alaskaseelachs, Wurst und Käse auch noch mit Caviarersatz bestückt. Immerhin schenkt man einem Endzwanziger keine Schokoosterhasen mehr, zumal er ohnehin damit beschäftigt ist die Schokovorräte unseres Nachwuchses auf ein kleinkindgerechtes, gesundheitsverträgliches Maß zu reduzieren.
Also gönnten mein Freund und ich uns zu nächtlicher Stunde Lachsbrötchen mit Caviarersatz vom Seehasen. Seehase statt Osterhase! Nun wollte ich natürlich wissen, was denn nun ein Seehase ist und habe recherchiert: der Seehase (Cyclopterus lumpus) ist ein ziemlich plumper Meeresfisch mit einer Maximallänge von 70cm. Interessanterweise kommt dieser Fisch sowohl im arktischen Meer des Nordpazifiks und Nordatlantiks vor, als auch bei den Bermudas – temperaturmäßig scheint er also nicht wählerisch zu sein. Dafür kann er aber nicht so gut schwimmen, weil er anstatt Bauchflossen nur über sechs fleischige Beulen in einer saugscheibenartigen Hautfalte verfügt. Gina bloggt übrigens auch über einen Seehasen, allerdings nicht über den Fisch, sondern über eine Meeresschnecke (Aplysia) , die nicht minder skurril aussieht wie Cyclopterus lumpus. Ein weiterer Namensvetter, der auch als Seehase bezeichnet wird, ist Dolabella auriculara, ebenfalls eine eigentümlich anmutende Meeresschnecke, die in Salzwasseraquarien gerne als Algenvernichter zum Einsatz gebracht wird.
Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.