Brackwasserfische
9. September 2009 at 21:38 | In Grundsätzliches, Haltungstipps | Leave a CommentTags: brackwasseraquarium, brackwasserfische
Quelle: Sexecutioner/ flickr.com
In letzter Zeit bekamen wir einige Brackwasserfische von Privathaltern ins Zoogeschäft herein und da fiel mir auf, daß es eigentlich recht viele aquarientaugliche Fische für diese Form der Aquaristik gibt. Viele davon sollten allerdings in Becken mit erhöhter Glaskante bei abgesenktem Wasserstand gehalten werden, weil sie gerne springen können und einige brauchen sogar einen Landteil, der sich z.B. in einem Paludarium wunderbar einbauen ließe. Im folgenden möchte ich einige brackwassergeeignete Fische auflisten und erwecke vielleicht beim einen oder anderen auch das Interesse für diese speziellen Aquarienbewohner.
Der Schützenfisch (Toxotes jaculatrix) wird gerne in großen Paludarien zur Schau gestellt. Er jagt vorwiegend Anfluginsekten und kann sogar gezielte Spritzwasserattacken auf Insekten, welche auf überhängenden Blättern ruhen, abschießen.
Das Silberflossenblatt (Monodactylus argenteus) mag es gerne sehr salzig und verträgt problemlos einen Salzgehalt, der dem von Meerwasser nahe kommt. Die verschiedenen Arten der Flossenblätter werden zwischen 8 und 31cm groß, wobei die Endgröße im Aquarium etwas geringer ausfallen dürfte. Die Tiere brauchen eine Gruppe um sich wohl zu fühlen – sie gelten als nicht besonders wählerisch beim Futter, der Schwerpunkt liegt jedoch auf hohem Grünkostanteil.
Der Argusfisch (Scatophagus argus) zählt zu den größeren Arten, da er bis zu 38cm groß werden kann – er ist friedlich und gilt als Detritus- und Algenfresser. Mit seiner attraktiven Farbzeichnung „punktet“ er sprichwörtlich.
Ein weiterer großer Fisch für Brackwasser ist der sogenannte „Minihai“ bzw. Silberhai (Arius seemanni), der leider aufgrund seines attraktiven haiähnlichen Äußeren häufig in viel zu kleine Becken ohne Salzzusatz gesetzt wird. Seine erreichbare Größe liegt bei 45cm. Er friß gerne Lebend- und Frostfutter, läßt sich aber meist problemlos an absinkende Trockenfuttergranulate gewöhnen.
Der Schlammspringer (Periophthalmus barbarus) benötigt einen Landteil, in dem er auch eine Höhle im Uferbereich wühlen kann, und er sonnt sich gerne unter der Beleuchtung. Es handelt sich dabei um einen skurrilen Fisch, der sehr zutraulich werden kann. Mit Artgenossen ficht er oft heftige Revierkämpfe aus, was man bei der Aquarienhaltung beachten sollte. Er frißt gerne Lebendfutter (kleine Fische, Anfluginsekten, Mückenlarven) und Frostfutter.
Vieraugen (Anableps anableps) schwimmen immer an der Wasseroberfläche – mit ihren geteilten Pupillen können sie über und unter Wasser gleichermassen gut sehen. Die Nahrung wird von der Wasseroberfläche genommen, wobei sich diese Art auch sehr gut an Trockenfutter gewöhnen läßt und vor der Fütterung schon immer eifrig vor der Aquarienscheibe hin und her schwimmt. Vieraugen können in der Gruppe gehalten werden und erreichen mit etwa 25 cm ihre maximale Endgröße, was jedoch angesichts ihrer schlanken Gestalt nicht so üppig erscheint.
Die Goldringelgrundel existiert in vier optisch zum Verwechseln ähnlichen Arten. Mit ihren 4-4,5cm Endgröße ist sie für kleinere Brackwasserbiotope geeignet und kann beispielsweise mit verschiedenen Lebendgebärenden vergesellschaftet werden, da sie keine besonders hohe Aufsalzung benötigt. Sie nimmt Lebend- und Frostfutter an, jedoch kann man diesen lustigen Fisch im Sträflingsgewand kaum für Tockenfutter begeistern.
Segelkärpflinge (Poecilia velifera) und Mollys (Poecilia sphenops) können gut mit oben genannter Goldringelgrundel vergesellschaftet werden, allerdings sollte man dann darauf achten, daß der Anteil an Grünkost in der Nahrung angesichts der fleischeslustigen Grundeln nicht zu kurz kommt.
Der Indische Glasbarsch ist ein weiterer guter Gesellschafter für die Grundeln – jedoch ist er aufgrund seines ausschließlichen Bedürfnisses nach Lebendfütterung eher ein Fisch für routiniertere Aquarianer.
Übersichten: http://www.grundeln-schlammspringer.de/liste.html, http://www.zierfischverzeichnis.de/wasser/brackwasser.htm
Vierauge!
24. April 2009 at 16:31 | In Haltungstipps | Leave a CommentTags: Vieraugen
Quelle: wikipedia.org
Vierauge!
Nein, ich möchte hier keine Brillenträger verunglimpfen, sondern eine Fischart vorstellen, die wir uns von einem holländischen Anbieter bestellt haben. Das Vierauge (Anableps anableps) ist ein lebendgebärender Brackwasserfisch aus Venezuela, der sich vorzüglich für Paludarienhaltung eignet und bis zu 30 cm lang wird. Eine Besonderheit ist sein durch ein Hautband zweigeteiltes Auge, das es ihm ermöglicht, sowohl über, als auch unter der Wasseroberfläche gleichzeitig zu sehen. Da der Fisch gerne im sandigen Uferbereich ruht, sollte ins Haltungsbecken ein flach ansteigener Landteil eingebracht werden. Vorsicht, dieser Fisch springt gerne und hoch. Zur Zucht sollte man die Tiere bei etwa 30°C halten, abseits davon sind Temperaturen ab 24°C ausreichend. Ein Weibchen wirft etwa 2mal jährlich 3-4cm große Jungtiere, welche in Meerwasser aufgezogen werden sollten. Am besten hält man die Tiere in Gruppen ab 4-5 Individuen, sodaß sich Pärchen bilden können. Bereits 1794 wurde der Fisch von Marcus Elieser Bloch beschrieben und von Johann Friedrich Henning in einem Kupferstich verewigt. Die Erstbeschreibung erfolgte jedoch bereits von Linnaeus im Jahre 1754.
Teichfische füttern
4. November 2008 at 21:23 | In Haltungstipps | Leave a CommentTags: Teichfische füttern
Quelle: M. Muchow/www.pixelio.de
Immer noch kaufen Kunden jede Menge an Teichfutter, obwohl es sicher keine 10°C Wassertemperatur in Freilandteichen mehr hat…so kaufte heute ein Kunde etwa 15 kg Koi- und Goldfischfutter für seine Lieblinge. Ich machte ich dennoch darauf aufmerksam, daß er nun bald die Fütterung einstellen sollte. Unter 10°C können die Fische die Nahrung nämlich nicht mehr richtig verdauen - ds Futter belastet dann nur den Darm, kann jedoch nicht gut verwertet werden und führt schlimmstenfalls sogar zu schweren Gesundheitsproblemen. Besser ist es die Tiere früh genug mit passendem Herbstfutter zu konditionieren, dann kann man guten Gewissens bei tiefen Temperaturen die Fütterung einstellen. Nebenbei sind derart gut angefütterte Fische im Frühjahr stabiler und fitter – schlecht konditionierte Fische verlieren im Winter viel an Substanz und neigen im Frühjahr zu Schwächeerkrankungen. Inzwischen bietet der Zoofachhandel verschiedenste jahreszeitlich abgestimmte Futtermittel an – diese sind zwar oft preislich etwas teurer als das „Billigsdorfer-08/15-Großgebinde“, aber die Gesundheit der Fische sollte einem das wert sein.
Wissenswertes zu Temperaturen und Futterauswahl: http://www.kiko-gmbh.de/index-wissen-fuetterung-koi.shtml
Filter – Gefahrenquelle für Dornaugen
11. September 2008 at 20:41 | In Haltungstipps | 1 CommentTags: Dornaugen im Filter
Vor einigen Wochen setzte ich die Dornaugen in unserem Laden in ein anderen Becken um, in dem sie leichter zu fangen waren als im vorangegangenen Quartier. Irgendwann fielen mir besonders magere Exemplare auf, deren Haut stark abgeschabt aussah. Zuerst dachte ich an eine Art Hauterkrankung, später nahm ich erst einmal alle Antennenwelse aus dem besagten Verkaufsbecken, weil ich befürchtete, daß diese die Dornaugen abraspelten. Gestern schließlich klärte mein Chef mich auf, was nun tatsächlich die Ursache dafür ist: die Dornaugen zwängten sich ständig zuhauf in den Innenfilter hinein und dürften sich dort auch des öfteren bis zum Flügelrad vorgearbeitet haben, was sie derart zurichtete und auch einige – wie ich nun hinterher feststellen mußte – das Leben gekostet hat.
Natürlich habe ich die armen Tierchen heute gleich wieder in ihr früheres Verkaufsbecken zurückgesetzt und den kleinen Innenfilter, der darin arbeitet, noch mit etwas Filterschaumstoff vor der Ansaugung zum Flügelrad hin abgesichert. Mir tat es wirklich leid um die Dornaugen, aber mir war nie in den Sinn gekommen, daß sie sich dermaßen ungeschickt in einem Innenfilter in Lebensgefahr begeben…und das auch noch, obwohl ich ihnen Steinhäufen zum Verstecken ins Becken gegeben hatte: http://fischtante.wordpress.com/2008/07/01/zur-verhutung-von-laichverhartung-bei-dornaugen/ Seit dieser Erfahrung nun, kann ich nur appellieren, daß Dornaugenhalter solche Gefahrenquellen entschärfen.
Zur Verhütung von Laichverhärtung bei Dornaugen
1. Juli 2008 at 14:52 | In Haltungstipps, Hilfreiches | 2 CommentsTags: Dornauge Laichverhärtung, Pangio kuhlii
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pangio_kuhlii
Dornaugen (z.B. pangio kuhlii) erleiden leider nur allzu häufig Laichverhärtung, d.h. sie können ihren Laich nicht abstreifen, was in den meisten Fällen tödlich ausgeht, da diese Fischart offenbar Schwiergkeiten hat den nicht abgesetzten Laich zu resorbieren. Um dieser Todesart vorzubeugen, hilft man den Fischen am besten, wenn man einen kleinen Haufen abgerundeter Steine oder eine entsprechende Ablaichmöglichkeit zur Verfügung stellt, wo sie sich hindurchzwängen und den Laich abstreifen können: http://www.oyla.de/cgi-bin/designs/standard1/index.cgi?page=text&id=45519637&userid=89855347&starteintrag
In meinem eigenen Aquarium habe ich schon seit einiger Zeit einen Haufen abgerundeter Steine eingebracht – heute gab ich im Zooladen ein paar passender Steine als kleinen Haufen in das Dornaugen-Verkaufsbecken. So kann man die Kunden gleich beim Beratungsgespräch auf diese wichtige Sache hinweisen und demonstrieren, wie ein solcher Steinhaufen am besten aussehen soll.
Die Entdeckung der Langsamkeit
4. Juni 2008 at 19:57 | In Haltungstipps, Tiergeschichten | Leave a CommentTags: Schneckenhaltung, weinbergschnecke
Im Kindergarten meiner Tochter ist seit neuestem das Schneckenfieber ausgebrochen – die Kinder sammeln die Schnecken in Kübeln und befüllen diese mit Gras um die Schnecken dann stolz den anderen präsentieren zu können. Natürlich wollte meine Kleine dann auch unbedingt zuhause eine Schnecke pflegen, also nörgelte sie so lange herum bis wir eine Schnecke suchen gingen – die einzige, die wir angesichts der sommerlichen Temperaturen finden konnten, war eine Weinbergschnecke (Helix pomatia). Zuerst brachten wir sie in einem Blumentopf unter, da ich nicht annahm, daß ihr Interesse länger als 1-2 Tage anhalten würde und wir die Schnecke dann wieder aussetzen könnten. Doch das Schneckenfieber hält immer noch an (Die Schnecke wurde sogar auf den unglaublich einfallsreichen Namen „Schneckile“ alias „Papaschnecke“ getauft.) und so mußte heute eine adäquate Unterbringung her. Ich besorgte als bei uns im Laden ein 10-Liter Aquarium und wir quartierten die Schnecke um – damit sie nicht flüchten kann, ist das Becken mit einer durchlöcherten Frischhaltefolie überdeckt. Nun gibts noch eine Portion gewaschenen Salat und morgen werde ich vermutlich noch eine Sepiaschale für die Kalkzufuhr mitbringen. Eine flache, kleine Schale mit Wasser werde ich auch noch im neuen Terrarium unterbringen, damit unser „Schneckile“ gegebenenfalls Flüssigkeit tanken oder baden kann – bei den Achatschnecken im Laden konnte ich schon öfter beobachten, wie sie durch ein Wasserschälchen kriechen.

Im Prinzip ist eine Weinbergschnecke gleich zu halten wie eine Achatschnecke mit der Ausnahme, daß sie nicht so empfindlich auf tiefe Temperaturen reagiert und etwas weniger Feuchtigkeit benötigt. Aber Achtung an alle Weinbergschneckenliebhaber – in Österreich und Teilen Deutschlands zählt die Weinbergschnecke zu den gefährdeten Tierarten und darf nicht oder nur begrenzt gesammelt werden. Auf jeden Fall sollte man solche Schnecken, wenn man sie sich zur Beobachtung mit nach Hause nimmt, beizeiten wieder an ihrem Herkunftsort auswildern. Im übrigen können Weinbergschnecken sehr alt werden – in freier Natur etwa 8 Jahre, in guter Pflege bis zu 20 Jahre:
Achatschnecken
22. Mai 2008 at 00:38 | In Haltungstipps | Leave a CommentTags: Achadinidae, Achatschnecken
Man möchte es nicht glauben, aber Achatschnecken ist das derzeit am häufigsten gesuchte Schlagwort in meinem Blog. Da offenbar soviel informationsbedarf zu diesen Tierchen besteht, hier ein paar Infos – allzu anspruchsvoll sind diese Schnecken ja nicht:
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Quelle: Wikipedia.org
Landläufig versteht man unter den Achatina-Arten die großen afrikanischen (Riesen-)Landschnecken. Es gibt verschiedene Arten – die beeindruckenste ist vermutlich Achatina achatina, die größte Landschnecke der Welt, deren Gehäuse locker bis zu 20 cm erreichen kann. Achatschnecken sind inzwischen sehr beliebte Haustiere – von der Haltung her wenig aufwendig und nicht nachtragend, wenn man sie sich selbst überläßt, wenn man arbeiten geht. Was sie benötigen ist ein entsprechend großes Terrarium oder ein ausgedientes Aquarium mit ausreichender Luftfeuchtigkeit und Zimmertemperatur (nicht unter 20°C), das man mit feuchter Erde und Laub befüllt – gefüttert werden sie mit Salat und anderem Grünfutter, Sepiaschale und hie und da tierischem Eiweiß (z.B. Katzentrockenfutter, Fischfutter o.ä.). Manche Halter geben auch gelegentlich Faschiertes um den Bedarf an tierischem Eiweiß zu decken. Wem Sepiaschale, die zur Gehäusebildung nötg ist, nicht ausreichend erscheint, der kann seinen Achatschnecken auch einen Kalkbrei zaubern – hier das Rezept:
Kalkbrei-Rezept: kohlesaurer Kalk ( 95% Ca), oder auch Kalk aus der Apotheke mit zermatschten Früchten, Fischfutter und Wasser, Quark oder Joghurt verrühren
Gefunden auf: http://www.achat-schnecken.de/
Achatschnecken scheinen sich gerne in Gesellschaft aufzuhalten – insofern sollte man sie in Gruppen halten, aber Vorsicht: sie legen ihre Gelege in die Terrarienerde und daher sollte man diese erst einfrieren o.ä. , bevor man sie zum Kompost gibt, ansonsten ist in den Sommermonaten mit einer Achatschneckenlage im Garten zu rechnen…
Hilfreiche Links zu Achatschnecken:
Die Frau mit der Hamsterluxusvilla
16. Mai 2008 at 20:32 | In Erlebnisse mit Kunden, Haltungstipps | Leave a CommentTags: Hamster, Hamsterhaltung
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Quelle: miata73/ pixelio.de
Hinter dem Geschäft lagern wir immer defekte Aquarien und Terrarien, wenn sie z.B. von Kunden aufgrund von Mängeln oder Undichtigkeit auf Garantie oder im Versicherungsfall umgetauscht wurden. Heute kam eine Dame zu uns und fragte, ob sie eines der Aquarien, das samt Unterschrank, hinterm Haus stand, haben könne, denn sie möchte sich daraus ein Hamsterterrarium bauen. Wir haben ihr das etwa 200 Liter fassende Aquarium dann geschenkt, denn dadurch sparen wir uns den Aufwand der Entsorgung, und sie bat darum, ob man es ihr gegen ein Entgelt auch nachhause liefern könnte. Ich habe mit ihr schließlich vereinbart, daß ich ihr das Aquarium nach Feierabend gegen einen kleinen Unkostenbeitrag liefern könne – sie müsse mir nur beim Ein- und Ausladen behilflich sein. Sie kam dann auch und wir brachten das Aquarium samt Unterschrank zu ihr nach Hause.
Einziehen wird demnächst ein junger Zwerghamster aus dem Wurf einer unserer eigenen Zwerghamsterdamen, sobald er nicht mehr von seiner Mutter gesäugt wird. Ich finde das ja sowas von toll – da hat dieser winzige Zwerg, der beim Einzug in sein neues Zuhause vermutlich gerade mal 6 cm messen wird, dann so eine riesige Luxusvilla zum Austoben. Das nenne ich mal eine artgerechte Unterbringung, denn ein solches Hamsterbecken kann schön tief eingestreut werden und es lassen sich ohne weiteres noch 1-2 Etagen einbauen, auf denen er herumklettern kann. Die Abdeckung bleibt freilich ohne Leuchtkörper um keinen Hitzestau zu verursachen und am besten ist es, man läßt ausreichend Raum von der Abdeckung offen, damit der Luftaustausch gewährleistet ist.
Die Hamsterkundin war übrigens eine sehr nette, redselige Dame – ich freu mich schon auf das nächste kurze Plauscherl mit ihr.
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