Aus den unendlichen Weiten von You tube: Glofish, Goldfisch und die See-Engel
12. Juni 2009 at 16:06 | In Aus der weiten Welt | Leave a CommentTags: Clione, GloFish, größter Goldfisch, See-Engel
Ich habe gerade Urlaub und daher ausreichend Zeit um im Netz zu stöbern. Auf You tube habe ich wieder einmal richtige Schmankerln aus Fernost entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte – von Glofish über Goldfisch hin zu den See-Engeln:
Glofish:
Bruce, der Welt größter Goldfisch:
Gekühlte Aquarien zur See-Engel-Zucht – mit ca. 900 Dollar Anschaffungspreis leider außerhalb meines Beuteschemas gerückt:
See-Engel (Clione, Clionidae) sind übrigens Flügelschnecken aus dem arktischen Meer, die ohne weiteres bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen können. Darüber hinaus lagert ihre Haut Etherlipide ein, das sind bestimmte Fette, die Parasiten abwehren können.
Quelle: wikipedia.org
Fluoreszenz und andere Superfähigkeiten von Quallen
26. August 2008 at 18:31 | In Aus der weiten Welt | 3 CommentsTags: GloFish, Quallen
Quelle: G. Kempf/ pixelio.de
Kennt ihr GloFish? Es handelt sich ja dabei um fluoreszierende Zebrabärblinge, welche gerade in Asien ein großer Renner sind: http://fischtante.wordpress.com/2008/04/18/glofish-barblinge-mit-quallen-gen/
In meinem letzten Artikel übernahm ich die falsche Beschreibung, daß den Leuchtfischen ein Quallengen „eingeimpft“ werde – richtigerweise handelt es sich dabei jedoch um ein Protein, das bei Quallen (z.B. der Qualle „Aequorea victoria „ ) zu Fluoreszenz führt. Gestern sah ich im Fernsehen eine Dokumentation über Quallen, in der auch das Thema GloFish kurz erwähnt wurde – die Doku ist übrigens sehr aufschlußreich darüber, welche unglaublichen Ressourcen uns durch Quallen für die Bereiche Wissenschaft und Medizin geliefert werden, daher sei der Titel an dieser Stelle noch kurz erwähnt: Super-Quallen – Glitschige Wunder der Meere – ein Film von Pascal Cuissot und Frédéric Lossignol (gedreht für den Sender Arte, 2007)
Wer nun glaubt, daß leuchtende Fische bereits sehr skurril seien: es gibt auch Leuchtkaninchen und Leuchtmäuse. Angefangen hatte dieses Einfärben bei Tieren übrigens bei Würmern, wo es ursprünglich darum ging, einen Weg zu finden um etwa Krebszellen oder andere Zellarten im menschlichen Körper sichtbar zu machen und diese so lokalisieren zu können. Wie man sieht, stellen GloFish nichts anderes dar als ein (fehlgeleitetes) Nebenprodukt medizinischer Forschung. Ich bin ja gespannt ob die Forschungen an dem Polypen Hydra (aufgrund ihrer Regenerationsfähigkeit) und einer kleinen Mittelmeerqualle namens Turritopsis nutricula (ihrer Fähigkeit zur Unsterblichkeit) ähnlich verrückte Tierexperimente ans Tageslicht befördern.
Lesetipps:
Turritopsis nutricula https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,15181,00.html
Hydra, ein bekannter Aquarienbewohner http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C3%9Fwasserpolyp
Aequorea victoria http://de.wikipedia.org/wiki/Aequorea_victoria
GloFish: Bärblinge mit Quallen-Gen
18. April 2008 at 19:11 | In Aus der weiten Welt | 3 CommentsTags: Genmanipulation, GloFish
Quelle: http://honors.usf.edu/Biotech/CloningPreview.html
Die mit Quallengenen mutierten Bärblinge (Danio rerio), die in Singapur gezüchtet und unter dem Trademark GloFish vorzugsweise in den USA vertrieben werden, dürfen in Europa seit November 2006 weder importiert, verhandelt oder gehalten (!) werden, und auch in Kalifornien und Kanada gelten strenge Verbote für Import, Verkauf und Besitz dieser Tiere. In Österreich sind übrigens Geldstrafen bis zu 50.000 Euro dafür angesetzt. Das ganze aus gutem Grund – nicht nur, weil es ethisch eher verwerflich ist Quallengene in Fische zu pflanzen, sondern, weil die Leuchtfische auch als fertil gelten, d.h. sie können sich reproduzieren. Sollten die Fische sich dann irgendwann hierzulande oder gar in den Heimatgebieten des Danio rerio in natürlichen Gewässern verbreiten können, dann hätte dies unabsehbare Folgen für die Fauna.
Informative Links:
Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.